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ForschungPferd, Schweizer Evidenzplattform

Glossar

Insulinsensitivität.

Kurzantwort

Die Insulinsensitivität beschreibt, wie stark Muskel-, Fett- und Lebergewebe auf das Hormon Insulin ansprechen und Glukose aus dem Blut aufnehmen. Fällt diese Antwort schwächer aus, spricht die Forschung von Insulinresistenz: die Bauchspeicheldrüse gleicht sie zunächst durch eine höhere Insulinausschüttung aus, sodass der Blutzucker lange unauffällig bleiben kann.

Ein einzelner Nüchternwert sagt wenig über die Insulinsensitivität aus, weil das System dynamisch arbeitet. Aussagekräftiger sind Verläufe nach einer definierten Belastung mit Zucker oder Insulin. Wer nur den Blutzucker betrachtet, übersieht die stille Phase, in der ein steigender Insulinspiegel eine bereits nachlassende Antwort der Gewebe verdeckt.

Beim Pferd steht die Insulinregulation im Zentrum der Forschung zum equinen metabolischen Syndrom, und die Rolle von Weidegras wie von stärkereichen Rationen wird intensiv untersucht. Beim Menschen prägen Körperzusammensetzung, Bewegung und Ernährungsmuster das Bild. Die Messverfahren ähneln sich, die Referenzbereiche und die Auslöser jedoch nicht.

DarmmikrobiotaErnährungsstatusKurzkettige Fettsäuren

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