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Glossar

Elektrolyt.

Kurzantwort

Als Elektrolyte werden Mineralstoffe bezeichnet, die in Körperflüssigkeiten in elektrisch geladene Teilchen zerfallen, darunter Natrium, Kalium, Chlorid, Calcium und Magnesium. Elektrolyte steuern die Verteilung des Wassers zwischen den Körperräumen, die Weiterleitung von Reizen in den Nerven und die Kontraktion der Muskulatur.

Ein Blutwert im Normbereich beweist keine ausgeglichene Bilanz. Der Körper hält die Konzentration im Blut eng geregelt, notfalls auf Kosten der Speicher oder des Flüssigkeitsvolumens. Konzentration ist ein Verhältnis, kein Vorrat: Verluste und Wasserverschiebungen können sich gegenseitig verdecken, weshalb Einzelwerte nur im Zusammenhang gelesen werden.

Zwischen Pferd und Mensch besteht ein grundlegender Unterschied. Pferdeschweiss ist im Verhältnis zum Blut konzentriert und führt viel Natrium und Chlorid ab, menschlicher Schweiss ist dünner als das Blut. Bei langer Belastung verliert das Pferd deshalb anteilig mehr Salz, der Mensch anteilig mehr Wasser, was die Osmolalität in entgegengesetzte Richtungen bewegt.

OsmolalitätErnährungsstatusBioverfügbarkeit

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