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Glossar

Osmolalität.

Kurzantwort

Die Osmolalität gibt an, wie viele osmotisch wirksame Teilchen in einem Kilogramm Lösungsmittel gelöst sind, angegeben in Osmol pro Kilogramm. Diese Grösse bestimmt, in welche Richtung Wasser durch eine halbdurchlässige Membran wandert, und damit die Verteilung der Flüssigkeit zwischen den Zellen und ihrer Umgebung.

Osmolalität und Osmolarität sind nicht dasselbe: die erste bezieht sich auf die Masse des Lösungsmittels, die zweite auf das Volumen der Lösung. Zudem zählen nur Teilchen, die nicht frei durch die Membran hindurchgehen. Harnstoff etwa erhöht den Messwert, verschiebt zwischen den Räumen aber kaum Wasser.

Beim Pferd bleibt die Osmolalität des Blutes bei anhaltender Belastung eher tief, weil mit dem Schweiss ein Elektrolyt wie Natrium in grosser Menge zusammen mit dem Wasser verloren geht. Beim Menschen steigt sie unter denselben Bedingungen und löst früher Durst aus. Dieselbe Messgrösse erzählt bei beiden Arten also eine andere Geschichte.

ElektrolytErnährungsstatus

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