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ForschungPferd, Schweizer Evidenzplattform

Studiendatenbank

Fall-Kontroll-Studie.

Vergleicht Betroffene mit Nicht-Betroffenen rückblickend. Nützlich bei seltenen Ereignissen, empfindlich gegenüber Erinnerungsfehlern.

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Clinical implications of using adrenocorticotropic hormone diagnostic cutoffs or reference intervals to diagnose pituitary pars intermedia dysfunction in mature horses

2021 · Journal of Veterinary Internal Medicine

An 106 Pferden mit monatlicher Testung hob ein diagnostischer Schwellenwert die Erkennungsrate erkrankter Tiere von 0,61 auf 0,87, ein Referenzintervall dagegen den Anteil korrekt eingeordneter gesunder Tiere von 0,85 auf 0,98: Die Wahl der Grenze ist eine klinische Entscheidung darüber, welcher Fehler schwerer wiegt.

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Repeatability of a thyrotropin-releasing hormone stimulation test for diagnosis of pituitary pars intermedia dysfunction in mature horses

2021 · Journal of Veterinary Internal Medicine

Bei zwanzig Pferden, die im Abstand von zwei Wochen zweimal getestet wurden, war der Stimulationstest im Winter sehr gut wiederholbar, während im Herbst die Werte beim zweiten Termin tiefer lagen, die Streuung innerhalb desselben Pferdes grösser war und doppelt so viele Fehleinordnungen auftraten.

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Characteristics of complete tibial fractures in California racehorses

2021 · Equine Veterinary Journal

Unter 115 Sektionsbefunden waren vollständige Schienbeinbrüche überwiegend mit einer früh in der Karriere entstandenen Ermüdungsfraktur verbunden; 68 Prozent geschahen im Training, 73 Prozent bei zwei- bis dreijährigen Pferden, und die betroffenen Tiere hatten weniger Starts und weniger Trainingskilometer als Vergleichspferde.

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Hypoglycin A Content in Blood and Urine Discriminates Horses with Atypical Myopathy from Clinically Normal Horses Grazing on the Same Pasture

2015 · PLoS One

Bei 16 während eines Ausbruchs erkrankten Pferden lagen Hypoglycin A und sein Abbauprodukt im Blut und im Harn weit über den Werten nicht exponierter Pferde, während klinisch gesunde Weidegefährten derselben Weiden mit rund 109 Mikrogramm pro Liter dazwischen lagen: Die Belastung ist ein Übergang, kein Schalter.

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Large-scale study of blood markers in equine atypical myopathy reveals subclinical poisoning and advances in diagnostic and prognostic criteria

2024 · Environmental Toxicology and Pharmacology

In der bislang grössten Auswertung mit 263 Pferden trennte das Acylcarnitinmuster Erkrankte von Vergleichspferden und von Kolikpferden, während die scheinbar gesunden Weidegefährten dazwischen lagen: Damit ist eine subklinische Form belegt, und eine einzelne Acylcarnitin-Verbindung diente zugleich als Hinweis auf das Überleben.

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Hypoglycin A concentrations in seeds of Acer pseudoplatanus trees growing on atypical myopathy-affected and control pastures

2014 · Journal of Veterinary Internal Medicine

Auf sechs Schweizer Betrieben mit Krankheitsfällen und zwei Vergleichsbetrieben enthielten sämtliche Bergahornsamen Hypoglycin A, mit enormer Streuung und einem im Mittel höheren Gehalt auf den Betrieben ohne Fälle; ein statistischer Vergleich der Mittelwerte wird nicht berichtet.

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Hypoglycin A Concentrations in Maple Tree Species in the Netherlands and the Occurrence of Atypical Myopathy in Horses

2016 · Journal of Veterinary Internal Medicine

In 278 Proben war Hypoglycin A in Spitzahorn und Feldahorn nicht nachweisbar, in nahezu allen Bergahornproben dagegen vorhanden; Samen von Weiden mit einem Fall waren im Mittel höher belastet, doch die Streuung verbietet nach Aussage der Autorenschaft jede Vorhersage für ein einzelnes Pferd.

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European outbreaks of atypical myopathy in grazing horses (2006-2009): determination of indicators for risk and prognostic factors

2012 · Equine Veterinary Journal

Von 600 europäisch gemeldeten Fällen wurden 354 als atypische Weidemyopathie eingestuft, und 26 Prozent überlebten; die genannten Weidemerkmale und Krankheitszeichen sind Zusammenhänge aus einem Meldenetzwerk, erhoben bevor Hypoglycin A in Europa als Ursache erkannt war.

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New Pathophysiological Insights from Serum Proteome Profiling in Equine Atypical Myopathy

2024 · ACS Omega

Das Bluteiweissmuster von 26 erkrankten Pferden unterschied sich von jenem exponierter, aber gesunder Weidegefährten und wies auf Entzündung, oxidativen Stress und einen durch verstärkte Zuckerverbrennung kompensierten Fettstoffwechsel hin; gemessen wurde erst nach Ausbruch der Erkrankung.

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Seasonal pasture myopathy/atypical myopathy in North America associated with ingestion of hypoglycin A within seeds of the box elder tree

2013 · Equine Veterinary Journal

Die nordamerikanische saisonale Weidemyopathie steht mit Hypoglycin A aus Samen des Eschenahorns in Verbindung, doch Samen lagen auch auf 61 Prozent der Vergleichsweiden ohne Fall: Was die Gruppen trennte, waren längere Weidezeiten, abgefressene Weiden und weniger Zufütterung.

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Carbon-14 bomb pulse dating shows that tendinopathy is preceded by years of abnormally high collagen turnover

2018 · FASEB Journal

In 25 tendinopathischen gegenüber 10 gesunden Achillessehnen war ein erheblicher Kollagenanteil im Erwachsenenalter erneuert worden; die Modellierung deutet auf einen jahrelangen erhöhten Austausch vor Symptombeginn hin.

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Increased alpha-tocopherol metabolism in horses with equine neuroaxonal dystrophy

2021 · Journal of Veterinary Internal Medicine

Betroffene Quarter Horses bauten Alpha-Tocopherol schneller ab als Kontrolltiere, während der Abbau von Gamma-Tocopherol unverändert blieb; parallel war die Expression eines equinen CYP4F2-Orthologs erhöht.

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Predictor variables for and complications associated with Streptococcus equi subsp equi infection in horses

2015 · Journal of the American Veterinary Medical Association

Bei 108 Drusefällen gegenüber 215 fiebrigen Vergleichspferden zeigten 12 von 25 als Träger eingestuften Pferden, also länger als vierzig Tage infizierten Tieren, keinerlei klinische Zeichen; die Trägerdefinition stützt sich hier auf die Dauer im Krankenblatt, nicht auf einen endoskopisch bestätigten Luftsackbefund.

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Risk factors for equine laminitis: a case-control study conducted in veterinary-registered horses and ponies in Great Britain between 2009 and 2011.

2013 · The Veterinary Journal

Bei 191 Fällen und 819 Vergleichspferden waren gegenüber dem Frühling die Sommer- und Wintermonate mit erhöhtem Risiko verbunden, ebenso kürzliche Gewichtszunahme, neuer Weidezugang, Boxenruhe, frühere Hufrehe, Empfindlichkeit nach Beschlag oder Ausschneiden und eine bekannte hormonelle Erkrankung.

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Pathology of Natural Cases of Equine Endocrinopathic Laminitis Associated With Hyperinsulinemia.

2015 · Veterinary Pathology

Bei 14 rehekranken Pferden mit erhöhtem Insulin und 25 Vergleichstieren hatte die Schwere der Gewebeveränderungen keine Beziehung zur berichteten Krankheitsdauer und musste dieser zumindest teilweise vorausgegangen sein, was die Autoren als Hinweis auf wiederholte unbemerkte Schübe werten.

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Lamellar pathology in horses with pituitary pars intermedia dysfunction.

2016 · Equine Veterinary Journal

Die Ausgangsannahme der Autoren wurde von ihren eigenen Daten widerlegt: Die Blättchen der zehn Tiere mit Erkrankung der Hirnanhangsdrüse ohne Hufrehe waren normal, alle sechs rehekranken Tiere hatten erhöhtes Insulin, weshalb allein die Insulinlage mit der Gewebeveränderung einherzugehen scheint.

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Location of radiological lesions of the thoracolumbar column in French trotters with and without signs of back pain

2010 · The Veterinary Record

Bei 102 Trabern mit und 16 ohne Rückenschmerzzeichen waren die Läsionen der beschwerdefreien Pferde weniger schwer und begrenzter, doch für den blossen Kontakt der Dornfortsätze unterschied sich die Zahl betroffener Pferde zwischen den Gruppen nicht bedeutsam.

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Case control study to identify risk factors for simple colonic obstruction and distension colic in horses

2002 · Equine Veterinary Journal

Krippensetzen, zunehmende Stallstunden, kürzliche Änderung des Bewegungsprogramms, fehlende Ivermectin- oder Moxidectin-Behandlung im Vorjahr und Transport in den letzten 24 Stunden waren mit einfacher Dickdarmobstruktion verbunden, am stärksten Dauerstallhaltung, Krippensetzen und Transport.

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Risk factors for epiploic foramen entrapment colic: an international study

2008 · Equine Veterinary Journal

Bei 109 Fällen und 310 Vergleichspferden war Krippensetzen mit Abstand der stärkste Faktor für die Einklemmung im epiploischen Foramen, gefolgt von einer Kolik im Vorjahr und grösserer Körperhöhe, wobei die Schätzungen weite Unsicherheitsbereiche haben.

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Risk factors for epiploic foramen entrapment colic in a UK horse population: a prospective case-control study

2008 · Equine Veterinary Journal

Die britische Parallelstudie mit 77 Fällen und 216 Vergleichspferden bestätigte Krippensetzen als stärksten Faktor und fand zusätzlich eine Kolik im Vorjahr, mehr Stallzeit in den vorangegangenen 28 Tagen und grössere Körperhöhe als risikoerhöhend.

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Risk factors for equine strangulating lipoma colic: An international, case-control study

2025 · Equine Veterinary Journal

Bei 55 Fällen und 167 Vergleichspferden erhöhten Alter, bestimmte Rassen, eine frühere Hufrehe und mehr Stallzeit in den vier Wochen davor das Risiko einer Einklemmung durch gestielte Fettgeschwulst, während Gewichtsmanagement damit seltener einherging.

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The association between Anoplocephala perfoliata and colic in Swedish horses: a case control study

2013 · Veterinary Parasitology

Bei je 67 Pferden ging der Nachweis von Bandwurmeiern im Kot mit einer rund sechzehnfach höheren Kolikchance einher, während sich über die Antikörperbestimmung im Blut kein Zusammenhang zeigen liess.

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Comparative Analysis of Intestinal Helminth Infections in Colic and Non-Colic Control Equine Patients

2020 · Animals

An 620 überwiegend erwachsenen Klinikpferden bestand kein Zusammenhang zwischen Bandwurm- oder Palisadenwurm-Antikörpern und Kolikstatus, dafür hatten in der Vorwoche entwurmte Pferde eine rund 2,4-fach höhere Chance auf Kolikzeichen als Pferde mit mindestens acht Wochen zurückliegender Behandlung.

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Factors associated with development of ileal impaction in horses with surgical colic: 78 cases (1986-2000)

2002 · Equine Veterinary Journal

Bei 78 chirurgisch bestätigten Ileumverstopfungen gegenüber 100 anderen Kolikfällen waren die Fütterung von Coastal-Bermuda-Heu und das Ausbleiben einer Pyrantel-Behandlung innerhalb von drei Monaten je mit rund dreifach erhöhtem Risiko verbunden.

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Elevated Sensitivity to Tactile Stimuli in Stereotypic Horses

2019 · Frontiers in Veterinary Science

19 koppende und 18 nicht koppende Pferde unterschieden sich in Reaktivität gegenüber Menschen, Sozialverhalten, Bewegungsaktivität und Neugier nicht, einzig die Empfindlichkeit gegenüber Berührung war bei den Koppern erhöht; ein durchgängig anderes Persönlichkeitsprofil leiten die Autorinnen und Autoren daraus nicht ab.

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Association between cribbing and entrapment of the small intestine in the epiploic foramen in horses: 68 cases (1991-2002)

2004 · Journal of the American Veterinary Medical Association

An zwei Universitätskliniken hatten 13 von 19 beziehungsweise 24 von 49 betroffenen Pferden eine Koppervorgeschichte gegenüber 2 von 34 und 72 von 687 Vergleichspferden, wobei sich die geschätzten Grössenordnungen zwischen beiden Standorten um mehr als das Vierfache unterscheiden; die Autoren formulieren den Zusammenhang ausdrücklich als Möglichkeit.

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Management and horse-level risk factors for recurrent colic in the UK general equine practice population

2015 · Equine Veterinary Journal

In einer in eine Kohorte eingebetteten Auswertung mit 59 Rückfällen und 177 Vergleichspferden ging Koppen mit einer rund zehnfach und Weben mit einer knapp vierfach erhöhten Chance auf eine erneute Kolik einher, während mehr Weidezeit nur sehr schwach schützend wirkte.

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Dysbiosis is not present in horses with fecal water syndrome when compared to controls in spring and autumn

2020 · Journal of Veterinary Internal Medicine

Bei 16 betroffenen und 15 im selben Stall gehaltenen Vergleichspferden, beprobt im Frühling und im Herbst, bestanden nur begrenzte Unterschiede im bakteriellen Mikrobiom, unabhängig von der Jahreszeit, und die Rolle des Mikrobioms bei der Entstehung bleibt laut den Autoren offen.

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Faecal bacterial composition in horses with and without free faecal liquid: a case control study

2021 · Scientific Reports

Bei 50 Paaren und drei Beprobungszeiträumen war die bakterielle Zusammensetzung des Kots zwischen betroffenen und nicht betroffenen Pferden ähnlich, mit deutlichem Effekt des Zeitpunkts, und die Autoren halten fest, dass die klinische Bedeutung der 14 unterschiedlich häufigen Gattungen erst noch zu belegen ist.

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Free Faecal Water: Analysis of Horse Faecal Microbiota and the Impact of Faecal Microbial Transplantation on Symptom Severity

2021 · Animals

Zehn betroffene Pferde unterschieden sich im Kotmikrobiom nicht von zehn Vergleichspferden, und nach einer Übertragung von Darmflora sank der Schweregrad vorübergehend bis zum 168. Tag, ohne dass sich das Mikrobiom änderte; die Autoren fordern Studien mit Kontrollgruppen.

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Dysbiosis not observed in Canadian horse with free fecal liquid (FFL) using 16S rRNA sequencing

2024 · Scientific Reports

Bei 14 betroffenen und 11 gesunden Pferden derselben Ställe fand sich kein bedeutsamer Unterschied der Kotflora, was nach Ansicht der Autoren gegen eine Verbindung von Dysbiose und Kotwasser spricht; sie halten zugleich fest, dass sich die drei europäischen Vorarbeiten widersprachen.

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Alterations in the Microbiome of Horses Affected with Fecal Water Syndrome

2025 · Veterinary Sciences

Bei 32 betroffenen und 51 nicht betroffenen Pferden unterschied sich die Struktur der bakteriellen Gemeinschaft, mit Anreicherung unter anderem von Alloprevotella bei den Betroffenen; die Autoren bezeichnen die Effektstärken selbst als bescheiden und fordern grössere Fallzahlen.

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Feeding and Management of Horses with and without Free Faecal Liquid: A Case-Control Study

2021 · Animals

In 50 nach Betrieb zugeordneten Paaren erhielten betroffene Pferde gleich viel Anwelksilage und dieselbe Haltung, aber doppelt so viel Kraftfutter je 100 Kilogramm sowie mehr Stärke und weniger Faser; die Autoren nennen diese Unterschiede klein und stellen sie als Ansatzpunkte für weitere Studien dar.

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Chemical composition and physical characteristics of faeces in horses with and without free faecal liquid - two case-control studies

2022 · BMC Veterinary Research

Kurzkettige Fettsäuren, pH-Wert und Osmolalität waren zwischen betroffenen und nicht betroffenen Pferden ähnlich, was auf eine ähnlich verlaufende Gärung deutet; niedrigere Milchsäure und Wasserbindungskapazität zeigten sich nur in der skandinavischen Teilstudie, während in der deutschen Teilstudie mit 32 Paaren keine Grösse abwich.

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Dry matter concentration, particle size distribution and sand presence in faeces from horses with and without colic

2024 · Journal of Equine Veterinary Science

Bei 74 Kolikpferden und 74 Vergleichspferden waren Trockenmasse, Partikelgrössenverteilung und Sandscore des Kots ähnlich, was den Wert des Sandtests in dieser Population infrage stellt; die Arbeit untersucht Kolik und nicht Kotwasser.

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Evaluation of Owner-Reported Clinical Signs and Fecal Occult Blood Tests as Predictors of Equine Gastric Ulcer Syndrome in Competition Dressage Horses

2025 · Journal of Veterinary Internal Medicine

Bei 80 zur Abklärung überwiesenen Turnierdressurpferden, von denen 55 einen Befund trugen, unterschied sich die Häufigkeit der vom Besitzer gemeldeten Zeichen nicht zwischen Fällen und gastroskopisch unauffälligen Vergleichspferden, und bei den 19 nachkontrollierten Pferden sagte das Verschwinden der Zeichen die Abheilung der Schleimhaut nicht voraus.

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The skin microbiota in equine pastern dermatitis: a case-control study of horses in Switzerland

2021 · Veterinary Dermatology

Bei 80 Pferden mit je einer erkrankten und einer gesunden Fesselbeuge war die bakterielle Vielfalt auf der erkrankten Seite geringer und die Zusammensetzung umso stärker verschoben, je schwerer die Läsionen waren, wobei die Autorinnen und Autoren die Rolle der Bakterien in der Entstehung ausdrücklich als ungeklärt bezeichnen.

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Prevalence and WGS-based characteristics of Staphylococcus aureus in the nasal mucosa and pastern of horses with equine pastern dermatitis

2022 · BMC Veterinary Research

Bei 105 erkrankten und 95 gesunden Pferden liess sich Staphylococcus aureus auf 59,0 Prozent der erkrankten gegenüber 6,3 Prozent der gesunden Fesselbeugen nachweisen, acht Isolate waren methicillinresistent, und die Autorinnen und Autoren formulieren einen Beitrag zur Entstehung ausdrücklich nur als Vermutung.

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Risk factors for a first episode of primary uveitis in the UK and proportion of cases that experience recurrence following this first episode

2023 · Equine Veterinary Journal

Bei 23 Fällen und 46 Vergleichspferden waren die Nähe zu einer Schweinehaltung und eine kürzliche Überschwemmung der Weide mit einem ersten Uveitis-Schub verbunden, eine lange Besitzdauer mit einem geringeren Risiko; 59,1 Prozent der Fälle blieben rückfallfrei, 18,2 Prozent erlitten einen Rückfall, und es wurden keine biologischen Proben genommen.

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Analysis of 1840 Equine Intraocular Fluid Samples for the Presence of Anti-Leptospira Antibodies and Leptospiral DNA and the Correlation to Ophthalmologic Findings in Terms of Equine Recurrent Uveitis (ERU)-A Retrospective Study

2022 · Veterinary Sciences

In 1'387 Augen mit rezidivierender Uveitis waren 83 Prozent der Proben im Agglutinationstest und im ELISA sowie 72 Prozent im Erbgutnachweis positiv, während in 216 gesunden Augen und 237 Augen mit anderer Uveitis kein Antikörpernachweis gelang; die Autorenschaft betont, dass mehrere Tests kombiniert werden müssen.

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The role of Leptospira spp. in horses affected with recurrent uveitis in the UK

2017 · Equine Veterinary Journal

In Grossbritannien zeigten nur 2 von 30 erkrankten Augen einen deutlichen Hinweis auf eine Infektion im Auge, und die Seropositivität unterschied sich zwischen erkrankten und gesunden Pferden nicht belastbar, weshalb die Autorenschaft die mit Leptospiren verbundene Form dort als selten einstuft und die Blutserologie als ungeeignet für die Diagnose bezeichnet.

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Heritability of insidious uveitis in Appaloosa horses

2022 · Animal Genetics

Bei 59 erkrankten und 83 gesunden Appaloosas wurde die Erblichkeit der schleichenden Uveitis auf 0,68 bis 1,0 geschätzt, wovon der Tigerscheckungs-Locus nur 0,16 bis 0,33 erklärt; Schätzwerte über 1 zeigen die Instabilität des Modells und mahnen zur Vorsicht bei der genauen Zahl.

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A genome-wide association study identifies risk loci to equine recurrent uveitis in German warmblood horses

2013 · PLoS One

Bei 144 deutschen Warmblütern ohne Tigerscheckung liegt ein Risikosignal neben den Genen für Interleukin 17A und 17F und erklärt einen erheblichen Teil der Merkmalsstreuung, ein zweites Signal betrifft eine Gruppe von Kristallin-Genen; die Autorenschaft spricht von einem Hinweis auf eine genetische Komponente, nicht von einem Nachweis, und nennt für die Pferdepopulation eine Häufigkeit von 3 bis 15 Prozent.

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Genetic risk factors for insidious equine recurrent uveitis in Appaloosa horses

2014 · Animal Genetics

Bei Appaloosas sind zwei getrennte Regionen mit der schleichenden Uveitis verbunden, jene des Tigerscheckungs-Gens TRPM1 und jene des equinen Haupthistokompatibilitätskomplexes, was die Krankheit an immunvermittelte Erkrankungen anschliesst; ein ursächlicher Erbgutunterschied wurde nicht gefunden.

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A genome-wide investigation of insidious uveitis in Appaloosa horses

2025 · BMC Genomics

Eine zweite Risikoregion auf dem X-Chromosom kommt zur Tigerscheckung hinzu, ohne dass das Modell ein Zusammenwirken beider stützt; keiner der 102 durch Vollgenomsequenzierung geprüften Erbgutunterschiede war bedeutsam, und die Autorenschaft fordert eine unabhängige Wiederholung, bevor von einem ursächlichen Risikolocus gesprochen wird.

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A genetic investigation of equine recurrent uveitis in the Icelandic horse breed

2022 · Animal Genetics

Bei nur elf erkrankten Islandpferden erreicht ein einzelnes Signal in einem Intron des Gens TIMP2 die genomweite Schwelle, doch der einzige gefundene kodierende Unterschied passt nicht zum Krankheitsbild; die Arbeit versteht sich ausdrücklich als erkundend und verlangt mehr Pferde und mehr Marker.

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Candidate gene expression and coding sequence variants in Warmblood horses with myofibrillar myopathy

2021 · Equine Veterinary Journal

Keine der 426 in 16 Kandidatengenen gefundenen Varianten, darunter die beiden kommerziell als MFM-Test angebotenen kodierenden Varianten, war mit dem MFM-Bild beim Warmblut verbunden, und auch die Kraft einzelner Muskelfasern unterschied sich nicht.

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Type 2 polysaccharide storage myopathy in Quarter Horses is a novel glycogen storage disease causing exertional rhabdomyolysis

2023 · Equine Veterinary Journal

PSSM2 beim Quarter Horse ist eine echte, von PSSM1 unterscheidbare Glykogenspeicherkrankheit, doch keine der 29 auffälligen Varianten in zwölf bekannten Glykogenose-Genen kam ausschliesslich bei den Erkrankten vor, während 17 von 30 Pferden mit Pedigree innerhalb von vier Generationen auf einen von drei Hengsten zurückgingen.

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Clinical and histopathological features of myofibrillar myopathy in Warmblood horses

2017 · Equine Veterinary Journal

Bei zehn betroffenen Warmblütern gegenüber acht Vergleichspferden war der Muskelschadenswert deutlich höher, mit ektopen Desminansammlungen in bis zu 120 Fasern des Typs 2a bei unauffälligem Glykogengehalt, und dieselben Ansammlungen fanden sich in einer Stutenlinie über drei Generationen.

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Suspected myofibrillar myopathy in Arabian horses with a history of exertional rhabdomyolysis

2016 · Equine Veterinary Journal

Bei Arabern mit belastungsabhängigem Muskelzerfall fanden sich zentrale Zellkerne und Desminansammlungen deutlich häufiger als bei Vergleichspferden, und die Autorinnen und Autoren schlossen, dass in ungeordneten Myofibrillen gesammeltes Glykogen den falschen Eindruck einer Speicherkrankheit erzeugte; 15 von 25 Archivproben waren zuvor als PSSM2 eingeordnet worden.

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A missense mutation in MYH1 is associated with susceptibility to immune-mediated myositis in Quarter Horses

2018 · Skeletal Muscle

Beispiel für eine vollständig belegte Kette: genomweite Suche bei 36 Erkrankten und 54 zugeordneten Vergleichspferden, Vollsequenzierung, Bestätigung an 35 weiteren Erkrankten und 22 weiteren Vergleichspferden sowie Fehlen der Variante bei 175 Pferden aus 21 nicht verwandten Rassen; belegt wird eine erhöhte Anfälligkeit, keine Krankheitsvorhersage.

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Relationship between saddle pressure measurements and clinical signs of saddle soreness at the withers

2010 · Equine Veterinary Journal Supplement

Die mittleren Sattel-Drücke am Widerrist trennten in allen drei Gangarten Kontrollpferde (Schritt 7,8 kPa) von Pferden mit trockenen Stellen (15,3 kPa) und mit akuten Druckzeichen (24,0 kPa).

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Kinematic evaluation of the back in the sport horse with back pain

2004 · Equine Veterinary Journal

Zwölf Pferde mit Rückenproblemen zeigten im Trab einen kleineren Beuge-Streck-Umfang am thorakolumbalen Übergang als asymptomatische Vergleichspferde, 2,46 gegenüber 3,07 Grad an T17; die Vergleichswerte stammen aus einer zuvor angelegten Datenbank, nicht aus einer parallel gemessenen Kontrollgruppe.

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Host genetic influence on papillomavirus-induced tumors in the horse

2016 · International Journal of Cancer

Bei 82 betroffenen und 270 nicht betroffenen Pferden hielten von sechs auffälligen Regionen nur zwei der Nachanalyse stand, eine davon in einem nicht codierenden Abschnitt eines Gens des Haupthistokompatibilitätskomplexes der Klasse II; die Autoren stellen den Befund neben bekannte Zusammenhänge bei Mensch und Kaninchen.

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Development of an ethogram for a pain scoring system in ridden horses and its application to determine the presence of musculoskeletal pain

2018 · Journal of Veterinary Behavior

Erstbeschreibung des Ridden Horse Pain Ethogram mit 24 Verhaltensweisen; die Autorinnen und Autoren leiten daraus einen Schwellenwert von acht Zeichen als Hinweis auf muskuloskelettalen Schmerz ab.

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Objective Assessment of Chronic Pain in Horses Using the Horse Chronic Pain Scale (HCPS): A Scale-Construction Study

2021 · Animals

An 53 Pferden erreichte der Verhaltensteil der Skala eine gute Beobachterübereinstimmung von 0,84, der gesichtsbasierte Teil nur 0,45; Unterschiede zu Kontrolltieren zeigten sich an zwei von drei Tagen.

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